| Startseite | News | Händlersuche | Herstellerinfos | Impressum / Datenschutz |
 
 

Social, Mobile, Messaging: Wie sich digitale Einkaufskanäle verändern
https://www.internetworld.de [2019-10-18]
Wie sieht das Einkaufsverhalten deutscher und internationaler Nutzer aus? Welche Kanäle bevorzugen sie und was muss der Handel heute leisten, um den gestiegenen Ansprüchen gerecht zu werden? Antworten gibt eine Shopping-Studie von Salesforce.

Verbraucher in Deutschland wechseln beim Einkauf und auf der Suche nach Service häufig zwischen digitalen und analogen Kanälen. Das Interesse an "neuen" Plattformen und Techniken wächst dabei zunehmend: Sechs Prozent der Einkäufe tätigen sie über digitale Touchpoints wie Voice-gesteuerte Assistenten oder Social-Media-Kanäle. Das zeigt eine aktuelle Shopping-Studie von Salesforce.

Für den "Connected Shoppers Report" wurden über 10.000 Personen aus mehr als 20 Ländern, darunter 500 aus Deutschland, zu aktuellen Themen rund um Marken, den Einzelhandel und Online-Marktplätze befragt.

Dabei wurden die Antworten von vier Generationen, den Baby-Boomern (vor 1964 geboren), der Generation X (1965-1980), den Millennials (1981-1996) und der Generation Z (ab 1997) berücksichtigt.

Shopping in Deutschland

Der Deutsche verändert sich nicht gerne. Das gilt auch für das Einkaufsverhalten. Dieses hat sich im Vorjahresvergleich - trotz zunehmender Vernetzung, hochpersonalisierter Ansprache und neuer Geschäftsmodelle - nicht grundlegend verändert. 90 Prozent der Kunden in Deutschland kaufen gleichermaßen im Einzelhandel, bei Marken direkt und auf Online-Marktplätzen ein.

Allerdings sind die Kundenerwartungen deutlich gestiegen. Der Einzelhandel muss heute mehr bieten als nur Ware gegen Geld. Kunden bleiben Händlern treu, wenn sie sich verstanden und besonders zuvorkommend behandelt fühlen: So sind auch aktuell 53 Prozent der Kunden in Deutschland markentreu. Als besonders probate und gewinnbringende Mittel zur Kundenbindung gelten laut Studie exklusive Shopping-Erlebnisse und Rabattaktionen. Auch Click-and-Collect kommt an: 51 Prozent der Befragten haben schon die Option genutzt, bei der sie onlineKostenloses Whitepaper bestellen und den Einkauf anschließend in der Filiale abholen.

Eine weitere Erkenntnis: Die digitalen Einkaufskanäle diversifizieren sich. Wie die Befragung zeigt, nutzen in Deutschland 21 Prozent mobile. Bezahlverfahren (global: 29 Prozent), zehn Prozent nutzen beim Shopping soziale Medien (global: 19 Prozent) und fünf Prozent Messaging-Apps (global: elf Prozent).

Für das Gesamtjahr 2019 lässt sich prognostizieren: Kunden in Deutschland bewerten digitale Kanäle immer höher. Mobile Shopping soll das Einkaufsverhalten mit 70 Prozent des E-Commerce Traffics und 46 Prozent der Bestellungen dominieren.

USA: Weihnachtsgeschäft 2019

In den USA prognostiziert Salesforce in Sachen Weihnachtsgeschäft für 2019 ein globales Umsatzplus beim Digital Commerce von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr - und das trotz einer kürzeren Verkaufssaison: Thanksgiving und damit die Cyber-Woche finden dieses Jahr später statt.

Der Christmas-Gesamtumsatz soll in den USA einen Rekordwert von 136 Milliarden US-Dollar und weltweit 768 Milliarden US-Dollar erreichen.

  • In den USA geht es fast nur noch um Mobile Shopping: Das Einkaufen via Smartphone dominiert mit 70 Prozent des E-Commerce Traffics und 52 Prozent der Bestellungen. Die Prognosen gehen zudem davon aus, dass zehn Prozent der mobilen Einkäufe am Mittwoch vor Thanksgiving direkt über soziale Kanäle getätigt werden - ein Höchstwert, der sogar Spitzeneinkaufstage wie den Black Friday übertrifft.
  • Gerade wegen der kürzeren Einkaufsaison ist Click-and-Collect besonders attraktiv: Einzelhändler, die Click-and-Collect anbieten, sollen in den fünf Tagen vor Weihnachten 28 Prozent mehr Umsatz erzielen als Anbieter, die dies nicht im Portfolio haben. Laut Salesforce liegt das daran, dass die Käufer um 48 Prozent aktiver auf denjenigen Websites sind, die während dieses Zeitraums Click-and-Collect anbieten.
  • Cyber Monday bleibt mit mit durchschnittlichen Ermäßigungen von 29 Prozent der beste Tag für digitale Rabattaktionen: Prognostiziert werden Rabattraten, die in der Woche vor der Cyber Week um neun Prozent steigen.
 
 
 

formfaktor:2