Palin
Andere Kritiker bemängeln einen zu lockeren Umgang mit den Persönlichkeitsrechten von Betroffenen. So seien mit der Veröffentlichung der E-Mails der US-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin auch viele Menschen ins Visier der Öffentlichkeit geraten, die lediglich einen privaten Umgang mit Palin hatten.
Assange räumt ein, dass Wikileaks nicht jedes Geheimnis veröffentlichen darf. "Uns kommt es darauf an, um welche Information es sich handelt und ob eine Veröffentlichung dazu beitragen kann, einen Reformprozess in Gang zu setzen", sagte der Wikileaks-Chef auf der "TED"-Konferenz. Wenn Organisationen sich anstrengen, eine Information zu verbergen, sei dies ein gutes Indiz dafür, dass diese Information besser veröffentlicht werden sollte. Es gebe aber auch legitime Geheimnisse: "Ihre Unterlagen bei Ihrem Arzt gehören beispielsweise dazu."