Laut einem Bericht bei Meedia überlegt die Zeitschrift FHM aus dem Egmont Verlag diesen Schritt zu vollziehen und testet derzeit den kompletten Online-Auftritt in soziale Netzwerke zu verlegen. Zurzeit ist die Website offline und über die URL (http://www.FHM-Online.de) wird man direkt auf die Facebook Seite weitergeleitet.
Aktuell verfügt die Seite über mehr als 20.600 “Fans” und bietet unter anderem eine Heftvorschau und ein Gewinnspiel. FHM will dort präsent sein, wo auch die Leser sind und das sind laut Unternehmensleitung Facebook, Twitter (3.875 Follower) und StudiVZ (2.234 Fans).
Eine ähnliche Entwicklung ist beim Eishersteller Ben & Jerry’s zu beobachten. Anstelle der regulären Email-Marketing Kampagnen wird auch hier auf Social Media gesetzt. In einem Email-Newsletter wurden Kunden aufgefordert Fan auf Facebook zu werden und es wurde mitgeteilt, dass dies die letzte Email sei die sie bekommen würden. Der Grund für Ben & Jerry’s war die enge Bindung der Kunden zur Marke auf Facebook und eine gewisse Ablehnung dieser Kunden gegen die Email-Newsletter. Die Basis von über 1,3 Mio. Fans auf Facebook und mehreren Tausend Followern auf Twitter hat die Entscheidung gegen Email-Marketing sicherlich vereinfacht. Auch der Kostenfaktor dürfte eine maßgebliche Rolle gespielt haben.
Das dritte Beispiel kommt vom Motorradhersteller Ducati
Selbstverständlich wird Facebook ein immer wichtiger Bestandteil des Marketings, doch die anderen Kanäle wie Websites, Newsletter oder Blogs sind für Unternehmen eine sehr gute Quelle um weitere Fans für Facebook oder andere soziale Netzwerke zu generieren.


