In der
Nachbarschaft
zählt heute
noch das
persönliche
Gespräch von
Angesicht zu
Angesicht
oder
zumindest
über das
Telefon.
Gleichzeitig
zeigt sich
jedoch der
Trend, dass
sich die
Nachbarschaftskontakte
und der
lokale
Informationsgewinn
langsam ins
Web
verlagern.
Das geht aus
Erhebungen
von
Pew Research
hervor,
wonach sich
der Bereich
Online auch
bei der
Kommunikation
im engsten
Umkreis im
Wachstum
befindet.
Laut der
Erhebung
sind 22
Prozent der
US-Bürger
bzw. 28
Prozent der
US-Internetnutzer
bei Services
angemeldet,
um via
E-Mail oder
SMS
Nachrichten
zu lokalen
Themen zu
erhalten. 20
Prozent der
Bevölkerung
bzw. 27
Prozent der
Internetnutzer
nutzen
digitale
Wege, um mit
ihren
Nachbarn zu
kommunizieren
oder sich
über
Angelegenheiten
aus der
Gemeinde zu
informieren.
Hälfte
schaut
Nachbarn ins
Gesicht
Die
Internetkommunikation
im lokalen
Umfeld nimmt
zwar zu,
trotzdem
schaut noch
knapp die
Hälfte der
Menschen den
Nachbarn ins
Gesicht,
wenn über
Themen aus
der Gemeinde
geredet
wird. 21
Prozent
besprechen
Nachbarschaftsangelegenheiten
am Telefon.
Elf Prozent
nutzen
Blogs, um
sich über
Gemeindethemen
zu
informieren
und neun
Prozent
tauschen
Mails mit
Nachbarn zu
aktuellen
Anlässen
aus. Vier
Prozent der
Befragten
sind in
einem Social
Network in
einer
Gruppe, die
sich mit
kommunalen
Themen
befasst.
Kein
Versinken in
der
Anonymität
Das
Internet ist
heute fixer
Bestandteil
der meisten
Menschen.
Für manche
geht das
Online-Leben
gar so weit,
dass Updates
in sozialen
Medien
nachts oder
sofort nach
dem
Aufwachen
gecheckt
werden .
Dennoch - so
zeigt die
Pew-Untersuchung
- versinkt
die
Gesellschaft
nicht in der
Anonymität.
Immerhin
kennen nach
wie vor 19
Prozent der
Befragten
sämtliche
Namen ihrer
Nachbarn.
Weitere 24
Prozent
geben an,
zumindest
einige Namen
von Nachbarn
zu kennen
und nur 28
Prozent
wissen von
niemandem
aus der
direkten
Umgebung,
wie er
heißt.
Den
größten
Effekt, den
Online-Werkzeuge
auf
nachbarschaftliche
Interaktion
haben, ist
das
Brückenbauen,
schließen
die
Pew-Forscher.
Das Internet
ermögliche
es, auch mit
Personen
über
kommunale
Themen zu
diskutieren,
die sich
ansonsten
wenig
engagieren
würden.